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Kurt ist Schauspieler in der Off-Theater-Szene. Er ist als Norddeutscher in München gelandet und dort hängen geblieben.

Er engagiert eine Kamerafrau, die sein Leben filmen soll. Vielleicht sieht er ja in den Videos, warum so einiges schief läuft. Die Kamerafrau muss allerdings öfters einmal darauf hingewiesen werden, dass kein Film gedreht wird, denn ihr Herz schlägt für das Kino. Rund um die Uhr bei schlechter Bezahlung hinter einem etwas schwierigen, jungen Mann herzulaufen, ist manchmal nicht so prickelnd.

Kurt eckt an bei seinen Mitmenschen! Man muss doch seine Meinung sagen dürfen! Konsumterror, Fleisch Essen, die Umwelt vergiften und Heiraten … das ist doch alles wirklich gefährlich!

Auch mit Frauen – und Mütter sind auch Frauen – hat es Kurt nicht leicht.  Alle zerren irgendwie an ihm! „Du hast ja Näheängste!“ muss er sich von Affäre Sigrid anhören! Aber sind flüchtende Männer wirklich Scheißkerle – oder leiden sie auf versteckte Weise hinter ihrer Coolness?

Kurt möchte endlich mal eine funktionierende Beziehung! Gibt es die Traumfrau, und dann ist alles gut? Das behauptet sein bester Freund Johnny. Kurt begegnet ihr tatsächlich!

Wer die Welt verändern will, muss bei sich selbst anfangen!
… sagt seine oft viel zu gescheite Ex-Freundin Leni. Vielleicht könnte sie ja endlich mal sehen, dass Kurt sein Möglichstes tut!
 

Das Thema

Näheängste sind ein weit verbreitetes Problem bei Männern und Frauen, das wohl so gut wie jeder kennt.

In diesem Film geht es um die Situation des Mannes. Nach einer gelungenen Eroberung befällt es ihn plötzlich wie ein Virus: Es wird ihm zu eng! Und dann verdrückt er sich, obwohl er doch selbst so sehr eine Beziehung möchte!

Zurück lässt er meist eine Frau, die nicht versteht, warum der Mann vor ihr flüchtet. Sie fängt an, an ihrer Attraktivität zu zweifeln und ihn dann als … zu beschimpfen.

Über die Generationen hat sich trotz sexueller Revolution und Emanzipation kaum etwas an diesem Ablauf geändert. Nur das Erscheinungsbild ist heute anders: Früher ist man wegen der Kinder zusammengeblieben, heute sucht man sich im Internet schnell ein neues Versuchsobjekt.

Dieser Film möchte zum Verständnis und damit zur Versöhnung zwischen Mann und Frau beitragen. Niemand ist schuld … wir sind nur auf tragische Weise miteinander verstrickt!